Spielt Aweber jetzt schon Gott…?

Was ich Ihnen heute mitzuteilen habe, ist eine Sache, über die ziemlich schockiert war, als ich darüber las… Zwar war der betreffende Artikel meines Freundes und Geschäftspartners Frank Bauer schon etwas länger auf seinem Blog, aber ich bin erst heute darauf gestoßen.

Was war passiert? Aweber.com, größter und einflussreichster Autoresponderdienst der Welt mit rund 81.000 Kunden, hat die Accounts von Frank einfach gesperrt (2,5 und 4 Jahre alt) komplett ohne Vorwarnung! Das dies für so manch ein Business der Todestoß sein könnte, brauche ich wohl nicht zu erwähnen, da jeder Internet Marketer hoffentlich weiß, wie wichtig die eigene Liste ist, um stetige Einnahmen zu generieren.

Frank hatte dort eine Riesenliste von über 90,000 Double Opt-in Abonnenten in dem einen Account – wo sich hauptsächlich die ViralURL.com Mitglieder drin befanden und einen weiteren Account mit rund 10,000 Internet Marketing Interessenten.

Von einem Tag auf den anderen konnte sich Frank nicht mehr in seinen Account einloggen und das, obwohl er beide Accounts jeweils für ein Jahr im voraus bezahlt hatte. Folgendes Bild erschien, als er sich dort einloggen wollte:

aweber-closed

Das ist natürlich so nicht hinnehmbar, ohne, dass man dazu eine Erklärung bekommt, insbesondere nicht, wenn man schon langjähriger Kunde dort ist und sich nie etwas zuschulden hat kommen lassen. Also hakte Frank nach… ich werde hier einmal zusammenfassen, was die Quintessenz von dem ist, was zwischen Frank und dem Support von Aweber, sowie Tom Kulzer, dem Chef von Aweber, so an Emails und Nachrichten hin- und hergegangen ist.

Zuerst einmal stellt sich natürlich die Frage, was jetzt der genaue Auslöser der Sperrung war und als Antwort kam Folgendes:

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“Wir haben eine große Anzahl an Spambeschwerden für Ihren Account bekommen und zusammen mit der Tatsache, dass das Webformular auf Ihrer Seite die Subscriber in Gruppen zusammengefasst an Aweber schickt, war das die Ursache dafür, dass wir Ihr Konto geschlossen haben.

Unglücklicherweise können wir diesen Account nicht länger aktiv halten, weil die Art der Nutzung gegen unsere Geschäftsbedingungen verstößt. Aus diesen vorgenannten Gründen wird das Konto auch gesperrt bleiben.

Ich bin gerne bereit, die Sache weiter mit Ihnen zu diskutieren, aber das Konto wird nicht wieder aktiviert werden.

MfG,

Jeff Crandall

Abteilungsleiter Aweber Support”

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Was ist das für eine Art? Man bekommt nicht einmal die Möglichkeit, sich zu rechtfertigen, damit die Entscheidung noch einmal überdacht wird – es wird ja vorher schon ausgeschlossen, dass der Account reaktiviert wird, egal was man sagt.

Und die genannten Gründe für die Sperrung waren mehr als dürftig und wenig aussagekräftig und es bleiben noch einige Fragen offen u.a.:

- Ab wann ist denn die Anzahl der Spambeschwerden groß genug für eine Sperrung…

- Warum wird man nicht vorgewarnt, wenn man ein entsprechendes kritisches Limit erreicht hat, damit man Gegenmaßnahmen ergreifen kann? (Von all diesen Dingen hält Aweber scheinbar nichts. Aweber ist gottgleich und lässt sich in keinster Weise reinreden…)

- Wie kann etwas Spam sein, wenn die komplette Liste aus DOUBLE OPT-IN Subscribern besteht (man muss also vorher noch einmal bestätigen, dass man in die Liste aufgenommen werden will!).

Da sich Frank mit dieser Antwort nicht zufriedengeben wollte (damit hätte ich mich auch nicht zufriedengegeben!), bat er um Stellungnahme von Tom Kulzer, dem CEO von Aweber.

In seiner Email fragte Frank nach, wie es sein konnte, dass 2 voneinander komplett unabhängige Accounts geschlossen werden konnten und was die 5 Hauptgründe dafür waren.

Daraufhin kam von Herrn Kulzer die folgende Antwort:

“Es gibt einige Dinge, die für sich genommen nur eine Warnung von uns zur Folge haben und andere, bei denen die Häufung von solchen Sachen nicht innerhalb der Norm liegt, wodurch eine Vorwarnung nicht gerechtfertigt erscheint, weil dann die Dringlichkeit des Stoppens der ausgehenden Emails vorgeht.

- Spambeschwerden über Mailings auch außerhalb des Aweber-Systems, die auf Webseiten mit einem Aweber-Formular führen

- Der Versuch, den Unsubscribe-Link (den Austragelink für die Emails) zu verstecken

- Das Zusammenfassen von Subscribern, die sich nicht direkt über ein Aweber-Formular eingetragen haben

- Wenn die Nachrichten mehrere Links enthalten, die auf der “schwarzen Liste” stehen (wg. Spam)

- Die Beschwerderaten der Feedback-Links (”Feedback-Loop”) für die Abonnenten, die es für fast jeden großen Email-Anbieter gibt” (angefangen bei AOL, über Hotmail, Yahoo etc. – wenn also zu viele Leute eine Email als Spam anklicken, ohne sich einfach nur über den Abmeldelink auszutragen)

 

Frank meinte daraufhin, dass diese Antworten mehr Fragen aufwarfen als sie beantworteten… und dem kann ich nur beipflichten:

1.) Kann Aweber einfach Konten schließen, weil andere Leute z.B. als Affiliate Produkte über Spam-Emails bewerben, wenn der Händler (in dem Fall Frank) ein Aweber-Formular drauf hat?

2.) Ist ein Hinzufügen von mehreren Leerzeilen, damit der Abmeldelink nicht gleich sofort im Anschluss an die Nachricht kommt (und deswegen versehenlich geklickt werden kann!), schon ein “Verstecken” des Unsubscribe-Links? Wenn ja, wieviele Zeilen sind erlaubt?

3.) Sagen sie etwa auch, dass das Butterfly Marketing Skript eine Funktion enthält, die gegen die Geschäftsbedingungen von Aweber verstößt (dazu muss man wissen, dass Mike Filsaime sogar eine PLR Version von Aweber benutzt, namentlich Prosender.com…)?

4.) Löscht Aweber Konten, die in ihren Emails Links nennen, die z.B. während eines Launches auf eine Blacklist kommen?

5.) Und bedeutet, dass wenn beispielsweise ein AOL-Nutzer den Spam-Button benutzt, statt des Abmeldelinks, dass Aweber einem dann einfach das Konto löschen kann, auch, wenn der vielleicht einfach nur den falschen Link geklickt hat? Zählt Aweber, wieviele Leute den Link geklickt haben und wann ist es zu viel?

Diese Fragen hat Frank dann auch so gestellt. Hier die Antworten von Tom Kulzer:

zu 1: Ja, diese Konten können gesperrt werden!

- Kommentar: Das bedeutet dann, dass jeder der ein Affiliateprogramm betreibt und auf seiner Verkaufsseite auch ein Aweber-Formular benutzt, sein Konto verlieren kann, wenn nur einer seiner Affiliates Mist baut und das Produkt über Spam bewirbt!

zu 2: Ja, wenn man mehr als 3-4 Zeilen hinzufügt, ist schon davon auszugehen, dass dies absichtlich gemacht wird, um den Abmeldelink zu verstecken

zu 3: Sie benutzen kein Butterfly Skript auf ViralURL.com, deswegen ist das irrelevant für Ihren Account(ist der Typ hirntot? – woher will der denn wissen, was hinter dem Optin kommt, wenn er sich nicht selber eingetragen hat…?)

Kommentar: Hier fällt eine Bewertung aus, da er entweder die Frage nicht kapiert hat, oder weil er es sich nicht mit seinem “Freund” Mike Filsaime verscherzen will…

zu 4: Das hängt von zahlreichen Faktoren ab.

Kommentar: Testen Sie vor Raussenden Ihrer Emails, ob die beworbenen Links auf einer Blacklist stehen. Tun Sie dies nicht, kann dies als Anlass genommen werden, Ihr Konto einfach aufzulösen.

zu 5: Ja, Aweber zählt, wieviele Spam-Beschwerden eingehen. Wenn es zu viele werden, dann wird das Konto des betreffenden Inhabers gelöscht.

- Kommentar: Die genauen Zahlen, wann es zu viele Spambeschwerden sind, stehen hier. Das ist ein Faktor, den man sehr schwer abschätzen kann, da viele einfach aus Unwissenheit den falschen Link klicken. Wenn man sich bei jemandem abmelden will, heißt das im Umkehrschluss nicht, dass alle vorherigen Nachrichten Spam waren. Das ist also völliger Quatsch, denn warum hat man denn ein double op-tin des Abonnenten, wenn man hinterher trotzdem noch des Versandes von Spam bezichtigt werden kann?

Insgesamt blieben die Antworten und Erklärungen also außerst unzufriedenstellend (zumal kaum genaue Angaben gemacht werden, wann welche Kombination zu einer Löschung führt etc.) und man hat hier das Gefühl, das Willkür einen Namen hat: Aweber!

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Quelle: http://awebersucks.com/ mit freundlicher Erlaubnis und Unterstützung von Frank Bauer (engl. Original)

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Auch von Paypal sind ähnliche Vorgehensweisen bekannt, dass komplette Konten gesperrt werden und sei es nur, dass zu viel Geld an einem Tag hereinkommt (haben die eigentlich immer noch nichts von großen Internet Marketing Launches gehört, wo schon mal €100,000 innerhalb kürzester Zeit eingehen können…??? Nach über 10 Jahren sollte man das eigentlich meinen können, dass die das endlich mal auf die Reihe bekommen!!).

Das kann einem passieren, selbst, wenn man denen Tage zuvor Bescheid gibt, dass man wesentlich höhere Einnahmen haben wird, als gewöhnlich. Was soll man denn sonst noch tun? Sind wir der Willkür der großen “Player” im Internet Marketing komplett ausgeliefert?

Ich würde gerne Ihre Meinung dazu hören – was halten Sie von solchen Praktiken? Ist Ihnen das auch schon passiert und was haben Sie dagegen unternommen…?

Tags: adsense, autoresponder, internet marketing, internetmarketing

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43 Kommentare zu “Spielt Aweber jetzt schon Gott…?”

  1. Kottenrodt says:

    Hallo,
    das zeigt mir wieder, dass es immer vernünftig ist, einen eigenen Server zu haben, wo man die Dinge, die notwendig sind, dann auch selbst installiert.

    Die s.g. Global player glauben sowieso, sie könnten tun und lassen was sie wollen. So wurde mir, z.B. ohne jegliche Begründung mein Google Adsense-Konto aufgekündigt. Wahrscheinlich hatte ich auf einer meiner Seiten etwas mehr Traffic und Klicks? – keiner weiße es :(

    Ich mache schon lange, alles was möglich ist, auf den eigenen Server und kann dies nur jedem empfehlen. Auf Dauer spart dies auch Kosten.

    Gruß
    Jörg

  2. Karl says:

    Ja, AWeber, PayPal und andere mit markbeherrschender Position erlauben sich oft eine solche Willkür. Das ist an sich nichts neues – betrifft auch Behörden wie das Finanzamt, Regierungen usw.

    Jeder mit einer gewissen Macht erlaubt sich eine gewisse Menge an Willkür. So sind die Menschen.

  3. Hendrik says:

    Krasse Geschichte. Da muss man sich tatsächlich fragen, ob dieser Dienst noch länger ins Portfolio gehört. Was ist Spam überhaupt? Ist es, wenn eine Email nicht gefällt, oder wenn man sich belästigt fühlt? Oder, Oder Oder. Der Titel “Spielt Aweber jetzt Gott” trifft es auf den Punkt. Da fällt mir ganz ehlich nix mehr zu ein. Ich habe ja auch schon von Vorfällen gehört, bei denen Accounts (auch von deutschen Anbietern) einfach gesperrt wurden. Allerdings waren es dort importierte Listen. (Mit komplettem Datenerfassungsnachweis (IP, Date, usw) Naja, da kann man nur auf Glück hoffen, dass es einen nicht selbst mal trifft.

    Herzliches Beileid Frank und vielen Dank Detlev, für diesen informativen und zugleich kuriosen Artikel.

    LG Hendrik (http://imacom.de)

  4. Schmidt says:

    Hi,
    ich muss schon sagen, wenn ich das alles höre, dann frage ich mich, was schlimmer ist. Das mein Responder auf meinem Server liegt und ich ab und zu erklären muss, das meine Mail kein Spam ist. Oder das ich abhängig bin von so einem Anbieter.

    Also ich entscheide mich dann lieber für meinen eigenen Responder.

    Aber für Frank tut es mir natürlich leid.

  5. Schockierend, und ich habe AWeber beworben. Wem soll man denn eigentlich noch vertrauen? Muss man denn alles selber machen? Solches Geschäftsgebaren entspricht doch keinen guten kaufmännischen Verhalten. Eigentlich kann man doch alles hinschmeißen, wenn man sich auf ein vernünftiges Kaufmannsgebaren nicht verlassen kann und sich ständig nur mit Nebenkriegsschauplätzen herumschlagen muss. Man könnte schon die Lust verlieren.
    Aber: Man soll ja positiv denken. Deshalb alle Alternativen ausloten. Es gibt ja noch mehr Anbieter, wenn auch nicht solche großen, wie AWeber. Dann muss man eben auf kleinere Anbieter zurückgreifen.
    Wie heisst es: Gemeinsam sind wir stark. Deshalb sollte die Internetgemeinschaft mit entsprechenden Mitteln in den Sozial Networks auf solche Missstände aufmerksam machen. Das verbreitet sich schnell und regt zum Nachdenken an.

  6. Oliver says:

    Wahnsinn! Kann ich dazu nur sagen. Das schockt mich jetzt wirklich, denn ich bin auch bei Aweber. Diese Willkür geht mir auf den Geist. Wenigstens ein oder zwei Vorwarnungen hätte es geben MÜSSEN, denn man kann nicht immer alles richtig machen und kann mit einer Kleinigkeit relativ einfach gegen die ToS verstoßen. Aber gibt’s eine Alternative, die sich anders verhält? Schwierig…

  7. Hallo Detlef,

    mit erschrecken habe ich gerade diesen Blogpost gesehen.
    Das ist doch nur willkür.

    Da Frage ich mich doch ganz ehrlich, welche Personen haben einen Vorteil daran, das Frank Bauer seine Liste verliert ?

    Waren da vielleicht Bestechungen oder was anderes im Spiel.

    Alles nur Vermutungen, aber wer weiss.

    Eines ist ja ganz klar, die Dummheit der Menschen ist unendlich oder wenn Dummheit schnell machen würde, müssten einige ja Berg auf bremsen.

    Was will ich damit sagen, nun ein Klick ist schnell ausgeführt, ob man dann richtig geklickt hat, interessiert das Inidiviuum hinter dem Endgerät dann glaube ich nicht mehr. Und das man wegen so maginalen Gründen einen sehr grossen Account von 100.000 Leuten dicht macht ist ja wohl schwachsinn.

    Vielleicht hatte Frank aber auch so viele Affiliates für Aweber geworben, das die nur einen Grund gesucht haben um ihn abzusägen, um sich die Kohle dafür selber in die Tasche zu stecken.

    Also da würde ich vor Gericht ziehen und Web 2.0 Plattformen nutzen um das publik zu machen, aber das wird ja schon gemacht, zum GLück.

    Dank Web 2.0 kann man sich richtig heftig dagegen wehren. Also liebe Unternehmen da draussen, immer schön artig mit dem Kunden umgehen, denn Web 2.0 ist saustark in verbreiten von positiven Informationen und erst recht in verbreiten von negativen Einflüssen.

    Also da weiss ich ja über Aweber bescheid.

    Da wünsch ich noch einen sonnigen Tag aus Köln

    René Haelermans

  8. Amadeus says:

    Hallo Detlev,

    das sind ja wirklich schöne Aussichten! Ich selbst bin (noch) nicht Kunde von Aweber, hatte aber ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, einer zu werden. Ob ich mir das noch einmal gründlich überlegen sollte?

    Was die Sperrung von Online-Konten betrifft, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, dass mir dergleichen bereits bei Moneybookers passiert ist. Ich hatte an einem einzigen Tag die ungefähre Summe von 3000 € aus einem anderen Business eingenommen, worauf mir mein Konto ohne Vorwarnung zwecks “Prüfung” gesperrt wurde. Die voraussichtliche Sperrung betrug SECHS Monate!!! Darauf hin habe ich Beschwerde erhoben und musste innerhalb unzähliger Mails mit MB die Identität meines Unternehmens bestätigen, Kundennamen und -adressen sowie die Gründe der Zahlungen nennen etc.
    Nach einigen Tagen verbaler Schlacht wurde mein Konto wieder aktiviert, woraufhin ich dieses in der nächsten Minute komplett geleert und den “Service” von MB erstmal 1 Jährchen nicht mehr in Anspruch genommen hatte.

    Sollte einem von Euch Ähnliches passieren, sind Drohungen mit Anwalt das Beste, es kann schließlich nicht angehen, dass jeder sofort als Geldwäscher angesehen wird…

    Nette Grüße

    Amadeus

  9. Daniel says:

    Für mich eine absolute Anti-Aweber-Werbung. Ich beschäftige mich schon länger mit dem Gedanken, ob ich einen Dienst wie aweber nutze oder mit einem eigenen Script arbeite. Zweiteres hat (angeblich) deutlich schlechtere Zustellraten, wobei ich das relativ sehe, da es natürlich im Interesse der professionellen Anbieter ist, mir diese schlechten Zahlen auch zu suggerieren. Ich selber habe u. a. eine Liste mit 100.000 Empfängern wo die Zustellquote (also öffnen der Mail) bei rund 20% liegt, andere Anbieter erzielen kaum mehr. Bei einem eigenen Server (von 1&1 und Co.) zieht man einfach mit seinem Script und der SQL-Datenbank um, sollte es hier einen Spam-Alert geben und fertig. Und es ist auch noch deutlich günstiger. Ich werde die Finger von Aweber lassen, auch wenn der Dienst noch so gut ist. Aber wenn 4 Leerzeilen als verstecken von Links verstanden wird und ein Double-Opt-In-Verfahren nicht vor Spamklassifizierung schützen kann, dass muss man wohl zumindest einen guten Draht zum lieben Gott haben.

  10. Anscheinend entsteht hier langsam ein neuzeitlicher Olymp.
    In der Rolle des Zeus : Google, der Allmächtige , gefolgt von seiner Götterschar : Ebay…mit PayPal, Microsoft, Adobe…usw. und nun auch noch AWeber. In den Jahren meiner Internetmarketing Tätigkeit bin ich auch schon öfter mit dem einen oder anderen dieser Halbgötter aneinandergeraten. In diesem Bericht fallen mir einige Parallelen auf.
    Z.B. bei Ebay wird mit einer menschenverachtenden Willkür verfahren wenn es um die “Einhaltung der Richtlinien” geht. Was der eine darf, darf der andere noch lange nicht : und schwupp wird eine Existenz vernichtet.
    Ähnlich verhält es sich auch bei Google. Aus Adsense fliegt man ganz schnell raus….ohne sich eines Vergehens schuldig gemacht zu haben,und ohne eine Möglichkeit der Rechtfertigung…und ohne Aussicht jemals wieder zugelassen zu werden. Und auch Adwords verhält sich ähnlich : Wenn man sich mal die Richtlinien genauestens durchliest ( wozu man ja gezwungen ist,wenn man eine Abmahnung erhält) stellt man leicht fest, dass ein nicht uneheblicher Prozentsatz aller geschalteten Werbungen gegen irgendeine dieser Richtlinien verstösst, und dass es fast unmöglich ist als Affiliate oder Internetmarketer Adwordwerbung zu buchen ohne einen Verstoss zu begehen. Geahndet wird aber wohl nur vereinzelt …und wen es dabei trifft,der hat halt Pech gehabt,,,und steht fortan unter strengster Beobachtung, wodurch nicht der geringste Fehler mehr geduldet wird….
    PayPal sperrt Konten, das hatten wir ja schon…Microsoft zwingt den User zur Installation von Softwares,,,Adobe spioniert den Computer aus und installiert versteckte und Resourcen fordernde Anwendungen…und so weiter und so weiter….
    Wann wird es dem kleinen User wohl endlich zu bunt – und wann und wie setzen wir uns endlich zu Wehr gegen diese Willkür ?
    Wann merken die “Großen” mal, dass wir es sind die ihnen ihre dekadente Existenz überhaupt erst ermöglichen und dass man mit uns nicht so respektlos umspringen sollte.
    Leben und leben lassen -

  11. Rene says:

    Hallo Herr Reimer,
    ich finde das absolut FRECH, wenn man jemanden seine Liste sperrt. Das ist die Grundlage jedes Internet Geschäftes. Sorry da habe ich absolut kein Verständnis. Gruß Rene

  12. Ich würde mal sagen, selber schuld der Frank Bauer.

    Wenn ich schon einen auf Super-Internet-Marketer mache und x-tausende verdiene, warum leiste ich mir dann keinen eigenen Server mit Autoresponder.

    Es wird immer propagiert, man solle eher auf eigene Produkte setzen als auf Affiliate-Produkte, eben wegen der Gefahr, dass der Affiliate-Anbieter von heut auf morgen das Programm schliesst.

    Würde der Bauer sein eigenes “Ding” machen, müsste er sich hier keine Sorgen machen, daß Ihm einer die Konten sperrt.

    Herzliche Grüße

    Martin Schuster

  13. Bernd Kracht says:

    Eine Riesensauerei!
    Ich glaube, die Amis machen mit uns Europäern was sie wollen.

    Ich arbeite mit einem Flat-Newsletter, dort klappt alles reibungslos,
    ist aber auch eine deutsche Firma.

    Mit Paypal hat man auch schon so manches gehört, aber ich bin bisher bestens zufrieden.

    Trotzdem sollte man alles ein wenig streuen, es gibt ja auch noch ShareIt.

    ich hoffe, dass sich das problem wieder einrenken lässt, das ist schliesslich ein Mega-Gau!

    Grüsse
    Bernd Kracht

  14. Daniel says:

    Hallo Detlef,

    mit dem Autoresponderdienst hatte ich bisher keine Probleme.
    Bewege mich ja auch noch nicht in den Dimensionen wie Frank und Du ;-)
    Aber Paypal hat mir schon zweimal das Konto gesperrt – hat dann einige Tage und eMails gedauert bis es wieder zugänglich war.

    @Martin
    1. eigener Server mit Autoresponder? Na klar doch – damit noch weniger eMails ankommen. Aweber und andere bekannte Autoresponderdienste sind dafür bekannt das Sie kooperationen mit Maildiensten eingehen und daher die Zustellrate wesentlich besser ist als mit einem eigenen Responder. *kopfschüttelübersovielunwissenheit*

    2. Ist Frank kein Affilate – sondern läßt seine eigenen Produkte von solchen jenen bewerben.
    Hier Hilft: geschriebenen Text besser und vor allen laaaaangsam lesen. Also gleich nochmal den Text lesen und vor dem posten Hirn einschalten.

    Internette Grüße
    Daniel

  15. Hallo,

    natürlich kann man auch einen Autoresponder auf einem eigenen Server hosten.

    Aber wer kümmert sich darum, dass der Server immer Whitegelistet bleibt und nicht alle Mail nach einiger Zeit im Spamordner landen?

    Aweber etc. managen das. Das dürfte für eine Person kaum machbar sein. Deshalb schrecke ich davor zurück, einen Autoresponder auf meinem eigenen Server zu installieren.

    Wie seht Ihr das?

    Viel Erfolg!

  16. dreimer says:

    Hallo Jörg,

    ja, einen eigenen Server hat der Frank auch. Glücklicherweise hatten die von Aweber ihm wenigstens noch ein Backup seiner Liste gegeben, so dass er die Abonnenten zumindest nicht komplett verloren hat. Frank schreibt die Abonnenten jetzt über sein eigenes Autoresponderskript an, das er auf seinem Server installiert hat.

    Das dauert von der Versandzeit her zwar länger, aber es gewährleistet eigentlich ganz gut, dass man noch die volle Kontrolle über sein Business hat und da könnte nur noch der Webhost etwas machen. In der Hinsicht ist bei Frank allerdings nichts zu befürchten, da er den Betreiber seines Webhosts gut kennt und mit ihm befreundet ist.

    Dieser kennt zudem die Bedürfnisse seiner Internet Marketing Kunden und regelt das dann direkt mit Frank, ohne erst seine ganzen Hostingaccounts lahm zu legen…

    Das mit dem Schließen von Adsense-Accounts habe ich auch schon häufiger gehört. Meinen Adsense-Account habe ich noch. Aber Google hatte Ende letzten Jahres mein Adwordskonto gesperrt, weil ich auch angeblich deren Richtlinien nicht befolgt habe.

    Dabei hatte ich nur eine Squeezeseite beworben bzw. einige CPA-Angebote, ohne erst vorher eine eigene Landeseite vorzuschalten. Zum Schluß war Google sowieso nur noch ein einziges Regelbollwerk und das Einrichten von Werbungen darüber hat mehr Zeit verschlungen, als es letzten Endes an Einnahmen gebracht hat.

    Ich bin eh mit anderen Werbeformen wesentlich erfolgreicher, als ich es mit Google war, deswegen ist es mir egal!

    Viele Grüße

    Detlev

  17. Hallo Internet-Business Freunde!

    Also, einmal zu Martin: Er hat auf jedefall recht, dass man möglichst viel selber machen sollte und dass Frank das eigendlich besser wissen sollte!

    Aber was trotzdem nicht geht, ist so ein Verhalten von Aweber!!
    Alle die mit wenig Geld etwas im Internet aufbauen wollen, oder eben erst anfangen, brauchen Hilfe von vielerlei Diensten. Und darauf sollte man sich schon verlassen können!

    Und wie sieht es denn von der rechtlichen Seite aus?! Können die sowas so einfach machen?
    Egal was in den AGB steht! Gibt es da keine gesetzlichen Grundlagen?

    Vielleicht weis da jemand mehr!

    Liebe Grüße
    Alex

  18. Ich habe sowas ähnliches mal mit Google erlebt. Ist schon ein paar Jahre her. Ich hatte damals drei Domains und dort diese gut bekannten Textanzeigen von Google integriert, um damit etwas Geld zu verdienen. Ich hatte dann für eine dieser Domains eine etwas grössere Werbekampagne gestartet. Was ich allerdings nicht wusste, das der Werbeanbieter mir sogenannte “forced klicks” verkaufte. Promt sperrte Google meinen Account und auch meine Beteuerung, das es keine Absicht von mir war und das ich in Zukunft besser aufpassen werde, woher meine Webseitenbesucher kommen, hat nicht geholfen den Account zu reaktivieren. Mein Guthaben, das zu der Zeit etwa 40 Euro betrug war natürlich auch weg, wurde einbehalten.

    Auf meine Fragen, ob man sich denn für einen derartigen Umgang mit Kunden und Partnern nicht schäme kam keine plausible Antwort. Bei dem geringen Streitwert allerdings hatte ich dann auch keine Lust mehr, mich damit weiter zu beschäftigen. Ich hatte gleichzeitig für ein anderes Onlineprojekt noch eine AdWords Kampagne bei Google laufen und habe den dazu gehörenden Account einfach gekündigt und denen geschrieben, das die sich aufgrund ihres unkooperativen Verhaltens keine Hoffnungen machen sollen, die offenen Euro 50 noch von mir zu erhalten. Seitdem habe ich von Google nie wieder was gehört.

    Ich glaube das Problem ist da oft, das so grosse Unternehmen die Nähe zum Kunden verlieren. Ich hatte ja nunmal nicht mutwillig einen betrügerischen Akt durchgeführt. Aber zu überprüfen, ob meine Aussagen der Warheit entsprechen, dazu hat man in solchen Unternehmen scheinbar keine Zeit. Sieht man ja auch bei Aweber. Anstatt mal genau nachzusehen was los ist, wird einfach anhand eines automatisierten Prozesses die Löschung des Accounts durchgeführt. Für weiteres hat man keine genügend ausgebildeten Leute. Kostet ja auch. Und wer weiss da schon, ob die Leute im Support überhaupt eine Ahnung von solchen rechtlichen Dingen haben. Die tun im Endeffekt das, was die Unternehmensführung aufträgt.

    Ich würde sagen, da hilft nur: sich einen anderen Dienstleister suchen. Es gibt ja sicher nicht nur Aweber. Und um einem Verlust der Kontakte-Liste vorzubeugen hilft wohl nur: Alle Kontakt-Daten auf der eigenen Festplatte als Sicherheitskopie aufbewahren und am besten noch weitere Kopien (gegebenenfalls an verschiedenen Orten aufbewaren) anfertigen. Juristisch gegen ein ausländisches Unternehmen vorzugehen dürfte da ziemlich aussichtslos sein. Also lieber selbst vorsorgen.

  19. dreimer says:

    @Karl: Ja, das ist wohl wahr. Je mächtiger ein Dienst oder eine Behörde wird, desto weniger interessiert da noch der Einzelne. Man ist halt nicht mehr darauf angewiesen, sich bei jedem korrekt zu verhalten.

    Aber wenn die so weitermachen, dann spricht sich dies rum und dann könnten auch die anderen Kunden unsicher werden und wechseln, denn wer sagt dann, dass es diese nicht als nächstes treffen kann…?

    @Hendrik: Also Aweber gehört für mich nach dieser Sache definitiv nicht mehr ins Portfolio. Ich habe früher auch einen Account bei Aweber gehabt – das ist der 2. Account von Frank (der 4 Jahre alte Account!), da ich ja Ende 2008 mein englisches Business an Frank verkauft habe.

    Wegen des double-opt-in Verfahrens, das bei einem Wechsel des Dienstes angefallen wäre und wobei die Liste wahrscheinlich dann auf 10-20% der alten Größe geschrumpft wäre (die meisten Leute beachten solche Wechselaufforderungen/Confirmation Emails nicht, wenn sie sich nicht gerade erst irgendwo neu eingetragen haben), habe ich ihm dann gleich den kompletten Account abgetreten.

    Was den Import von Listen betrifft, so ist dies bei den meisten Anbietern möglich, wenn die Quelle der Optins bekannt ist und die erforderlichen Daten enthalten sind, wie die von Dir erwähnte IP-Adresse, URL, Zeitstempel etc. Deswegen ist es mir eigentlich schleierhaft, warum ein Konto gesperrt wird, wenn diese Dinge alle korrekt angegeben wurden…

    Viele Grüße

    Detlev

  20. dreimer says:

    @Schmidt: Ja, beides ist nicht optimal. Da hilft es dann doch, sich vielleicht für einen etwas kleineren Anbieter zu entscheiden, auch wenn einige “Edel-Features” fehlen mögen. Aber letzten Endes will man ja nur Emails darüber verschicken und sein Business voranbringen. Dafür reichen auch die Basisfunktionen. Aber eine Broadcastfunktion, so dass man jederzeit eine schnelle Email an seine Liste schicken kann, muss natürlich vorhanden sein. Nur vorgefertigte Emailserien zu verschicken, ist nämlich auch nicht das Wahre… ;-)

  21. dreimer says:

    @Erhard Küster: Ja, ich habe Aweber früher auch beworben. Wir alle haben diesen Dienst groß gemacht und so wird es uns gedankt! Das mit den kleineren Anbietern sehe ich genauso. Denn leider gibt es bei einem Skript direkt auf dem Server auch viele Nachteile, wenn man sich z.B. keinen Dedicated Server leisten kann, der die hohe Anzahl der Emails auch verarbeiten kann.

    Denn bei den meisten shared Hostingaccounts (wenn sehr viele Domains auf einem Server drauf sind) gibt es bestimmte Limits, wieviele Emails darüber pro Stunde versendet werden dürfen. Bei dem letzten Webhost, wo ich das versucht hatte, waren es 200-300 Emails pro Stunde und das ist mir ehrlich gesagt zu wenig. Also wenn eigener Server, dann richtig mit dedicated Server. Andere Lösungen werden früher oder später problematisch werden. So ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung.

    @Oliver: Frank und ich sind da auf jeden Fall Deiner Meinung. Es hätte vorher Warnungen geben müssen, da man gerade, wenn man viele Affiliates hat, diese nicht alle kontrollieren kann und auch nicht immer ausschließen kann, dass einer spammt, sei es absichtlich oder aus Unwissenheit. Der Effekt ist der gleiche! Die größeren Anbieter verhalten sich leider fast alle so, dass dann sofort der Account gesperrt wird. Und das, obwohl man selber eigentlich nichts gemacht hat.

  22. dreimer says:

    Hi Rene,

    Nun, dass jemand hier gegen Frank vorgeht, um ihm sein Business streitig zu machen, glaube ich weniger. Denn jeder gute Internet Marketer macht eigentlich regelmäßig Backups seiner Liste, so dass diese nie ganz weg wäre – auch Frank hat solche Backups, aber Aweber hat ihm eh’ noch erlaubt, die Daten mitzunehmen.

    Insofern ist der Schaden nicht so riesig, da die Liste an sich noch da ist. Nur können die Nachrichten halt nicht mehr über Aweber laufen. Ich selber mache auch einmal die Woche Backups. So würde ich maximal die in den letzten 7 Tagen eingetragenen Abonnenten verlieren. Aber ärgerlich ist es allemal.

    Das mit den vielen Affiliates weiß ich nicht. Da werde ich den Frank mal fragen, wenn er wieder online ist in Skype. Aber ich gehe nicht davon aus, dass es hunderte von Affiliates sind, die über Frank gekommen sind. Dürfte also auch unwahrscheinlich sein. Ich denke eher, dass denen der Einzelne inzwischen einfach egal ist. Wie schon gesagt: Willkür hat ab jetzt einen Namen…!

    Publik gemacht hat Frank das ja schon an seine komplette Liste. Also wird es sich auch über seine Abonnenten schon ganz gut verbreiten und diese Nachricht schnell von einem Internet Marketer zum anderen weitergetragen werden. Auch im Warriors Forum war schon eine heftige Diskussion darüber entbrannt, die aber im Keim erstickt wurde, indem einige Pro-Aweber Mods den Thread einfach gesperrt haben – ganz im Sinne Awebers!

    Viele Grüße

    Detlev

  23. dreimer says:

    Hi Amadeus,

    das solltest Du Dir in der Tat noch einmal überlegen, zu Aweber zu gehen. Ich war früher eigentlich auch immer pro-Aweber, aber nach solch einer Geschichte würde ich Aweber einfach nicht mehr empfehlen. So kann man mit langjährigen Kunden einfach nicht umspringen. Vor allen Dingen nicht mit den Kunden, die auch den größeren Umsatz bringen, denn je mehr Emails man pro Monat verschickt, desto teuerer wird der Account. Da ist es mit dem Grundpreis von €19.95 oder so nicht mehr getan… und bei 100.000 Abonnenten kommt einiges an Gebühren pro Monat zusammen.

    Das mit Moneybookers ist ja auch ziemlich übel und das bei einer solch verhältnismäßig kleinen Summe (natürlich nicht, wenn man auf die Auszahlung wartet ;-) ). Ich glaube manchmal echt, die sind sich der negativen Publicity gar nicht so recht bewusst. Aber Mund-zu-Mund Propaganda kann einem solchen Dienst schon sehr viele Neukunden kosten. Ein Fakt, dessen die sich wohl nicht bewusst sind. Und dann auch noch ein halbes Jahr das Geld einbehalten ist ebenfalls völlig unverschämt. Die hätte ich dann auch nicht mehr genutzt und mich nach einem neuen Anbieter umgesehen…!

    Ich finde es auch unmöglich, ständig mit irgendwelchen Kriminellen in einen Topf geworfen zu werden, nur weil mal ein bisschen mehr Geld über diese Onlinekonten läuft. Dafür hat man ja ein Business. Die Daten und die Website können die ja jederzeit überprüfen. Warum man da 6 Monate für brauchen soll, ist auch reine Willkür – da wäre ich auch ziemlich sauer geworden!! Zum Glück ist mir das bei Paypal noch nicht passiert. Mein Konto dort habe ich auch bereits seit 2001…

    Viele Grüße

    Detlev

  24. Dan says:

    Es gibt keine Möglichkeit, sich der Willkür von wahnsinnig gewordenen Diktatoren zu entziehen, weder in der Politik noch in der Wirtschaft. Aber wer macht sie zu dem, was sie sind oder werden? Das sind diejenigen, die sich darüber beschweren, was für Monster sie geschaffen haben: Du und Ich.

    Grössenwahnsinn greift im Internet Marketing mehr und mehr um sich. Alle Zahlen sprengen vorstellbare und vernünftige Grenzen.

    Es liegt in der Natur des Menschen, alles zu machen, was machbar ist, und wenn es auch zur Selbstzerstörung führt.

    Genau so, wie unser Wirtschaftssystem am Ende ist, weil es auf grenzenlosem Wachstum basiert, so wird auch unsere Internet Marketing Arena zusammenbrechen, bloss exponentiell beschleunigt, wie es noch nie einen Prozess des Entstehens und Vergehens gegeben hat.

    Natürliche Zyklen, die früher Äonen gedauert haben, werden wir sehr bald wie im Zeitraffer erleben, politisch, wirtschaftlich und ökologisch. Wer hat noch mal gesagt: “What goes up, must come down …?” AWeber gehört auf jeden Fall auch dazu, genau wie GOOGLE, EBAY, und dieser ganze aufgeblasene web.2 Scheiss. BOOOOM!

    Hey, the sky is the limit! Really?

    Inzwischen gibt es Firmen (Leute), die sich ihren eigenen Himmel machen, zu dem wir aufschauen (sollen), selber schuld (wer’s tut).

    Ein Hauptargument von Marketing to Marketers ist ja, aus dem Abhängigkeitsverhältnis eines (Sklaven) Jobs in die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit von “Vorgesetzten” zu gelangen, um alles selber bestimmen und steuern zu können. Was für eine Täuschung! Die Abhängigkeiten werden nur verschoben, nicht unbedingt zum Vorteil. Von GOOGLE Slaps über EPN kick ass und AWeber sacking undundund. Wir werden geplündert von Plünderern, grossartige Entwicklung. Wir begeben uns immer schneller in Abhängigkeiten, die keine Ähnlichkeit mit Sklaverei haben – das ist schlimmer. Die Welt wird schon längst nicht mehr von schlimmen Regierungen regiert, sondern von wesentlich Schlimmerem.

    Naja, what a rant, Ihr merkt ja, ich bin nicht gerade gut drauf. Habe heute festgestellt, dass ich ca. 6 Monate Projektentwicklung in den Müll schmeissen kann, nicht wegen AWeber, aber so ähnlich.

    Jedenfalls werde ich jetzt mit mehreren kleinen Projekten schauen, dass ich gut “über die Runden” komme, solange es noch geht.

    Vielleicht kauft ja Frank, John, Eben ode Mike & co. AWeber, dann wird alles besser ;~)) Aber besser überlegen sich diese Herren mal, was los ist, wenn sie sich für $ 1.000.000 gerade noch einen Sack Kartoffeln kaufen können, wenn sie so weiter machen. Übrigens ist Eric H. (meine Verehrung, auf dem weg nach Belize) dabei, fleissig Goldmünzen zu sammeln (obwohl man die nicht essen kann). Und ich stecke alles, was ich habe, in Betongold.

  25. dreimer says:

    Hi Daniel,

    Das ist ganz sicher eine Anti-Aweber Werbung. Diese negative Publicity, die jetzt schon von mehreren anderen Internet Marketern aufgegriffen wird, zieht weiter seine Kreise. Mit der Sperrung von Frank’s Account haben die sich sicher keinen Gefallen getan. Zumal Frank nichts verbrochen hat, außer vielleicht mal ein paar mehr Leerzeilen nach dem Emailtext einzufügen, als den Herren von Aweber genehm ist…!

    Dass die Sache mit dem Double-Optin nicht vor Spambeschwerden schützt, führt für mich das ganze System ad absurdum! Denn wenn trotzdem noch jeder “Hirni” Spam schreien kann, obwohl er damit einverstanden war, Emails vom Anbieter zu empfangen und jederzeit die Möglichkeit hatte, sich wieder auszutragen, dann muss ich echt mit dem Kopf schütteln.

    Spamschutz schön und gut – ich bekomme auch nicht gerne Spam von Leuten, denen ich nie meine Email-Adresse gegeben habe. Aber hier ist der Fall dann doch wohl ganz eindeutig ANDERS gelagert! Allerdings würde ich dennoch nicht empfehlen, das Ganze auf dem eigenen Server zu machen. Wie ich auch schon in meinen anderen obenstehenden Antworten geschildert habe, wird dies zu Problemen führen – nicht nur im Bezug auf die Zustellrate, sondern auch auf den Umgang mit den ganzen Bounces, also den Emails, die nicht zugestellt werden können.

    Mir hatten diese ganzen Rückläufer ständig meinen ganzen Webspace zugemüllt. Ich hatte damals Autoresponse Plus benutzt, was eigentlich auch immer hochgelobt wurde. Nach einigen Wochen im Betrieb bin ich dann aber doch wieder zu einem Service gewechselt. Ich würde dann ganz einfach einen dt. Autoresponderdienst nehmen: Cleverreach, Flatrate-Autoresponder und wie sie alle heißen.

    Es gibt inzwischen schon einige gute deutschsprachige Dienste. Ich überlegen auch schon, ob ich nicht zu Cleverreach wechseln sollte, da ich mit Getresponse auch schon ein paar Mal während großer Launches Probleme hatte (Getresponse war beispielsweise beim Launch von Ralf Schmitz’ “Autocash-System” in den ersten 4 Std. des Lauches nicht erreichbar), wodurch ich viel Geld verlor…

    Viele Grüße

    Detlev

  26. Hallo Detlev,

    das ist ja mal ein Ding. Ich finde es eine absolute Frechheit von aweber – das wäre doch einfach mal eine massive Kündigungsaktion wert!

    Ich selbst arbeite ja mit einem eigenen Script – und bin damit sehr zufrieden. Der Versand ist zwar nicht so schnell, aber Hauptsache das ganze läuft rund und mir kann keiner den Account sperren.

    Viele Grüße
    Siegmar

  27. dreimer says:

    Hi Klaus,

    Ja, so kann man es wohl bezeichnen: Als “Olymp” der alles bestimmenden Giganten, bei dem gerne mal ein paar Einzelne zerquetscht werden, wenn man sich nicht bis ins kleinste Detail an das hält, was diese als richtig erachten.

    Dabei war es früher beispielsweise wirklich nett und lukrativ mit Google Adwords zu arbeiten. Aber je größer sie wurden, desto problematischer wurde es und als kleiner Affiliate wurde man mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt, bis man raus war (wie auch bei mir – wie gesagt: Meinen Account haben die bereits gesperrt. Da sind übrigens noch €100 drin, die diese mir immer noch nicht wieder zurückgezahlt haben!).

    Es ist wirklich so, dass Konten willkürlich gesperrt werden. Ich sehe es ganz genau so. Was bei dem Einem erlaubt ist, führt bei dem Anderen zu einer Sperrung. Das könnte eventuell auch daran liegen, dass die vielen Mitarbeiter die eigenen Richtlinien nicht einheitlich auslegen. Der eine sperrt gleich alles, was nur marginär gegen die Richtlinien verstößt und der andere ist lockerer im Umgang damit.

    Letzten Endes haben wir als kleiner Nutzer sehr wenig Kontrolle darüber, was die mit uns machen. Dagegen klagen lohnt sich kaum – auch, wenn dadurch komplette Existenzen den Bach runtergehen, was bei Diensten wie Adwords, Paypal oder eben Aweber sehr schnell passieren kann. Ich denke auch, wie es schon in einem Kommentar anklang, dass das Web 2.0 die wichtigste Waffe im Kampf gegen diese Willkür ist.

    Denn, wenn diese merken, dass sie nach jeder willkürlichen Sperrung von Accounts kräftigen Gegenwind bekommen und dies vielleicht sogar noch von den Medien aufgegriffen wird, dann werden diese es sich vielleicht 2x überlegen, aus welchen Gründen die Konten gesperrt werden und auch für wie lange.

    Einem den Autoresponderaccount zu sperren, obwohl man selber überhaupt nichts dafür kann, gehört auf jeden Fall zu den Dingen, die man in dem großen “Elfenbeinturm” von Aweber noch einmal überdenken sollte…!

    Viele Grüße

    Detlev

  28. Ernest Skoff says:

    Hallo,

    sich darüber Aufzuregen ist gut, beruhigt die Nerven etwas ? Vielmehr stellt sich die Frage was kann man dagegen tun ?

    Eigenen Server, ist auch alles recht und schön – aber wer hat schon das Wissen – wie man so ein Projekt mit eigenen Server macht. Ich würde mal sagen 99% der hier schreibenden fällt da schon mal weg. Also auch nicht grade das gelbe vom Ei, oder?

    Oder einen Eigenen Responder ????? Ups da ist man noch schneller auf einer Blacklist als man denkt?

    Wenn Globalplayer sich über sehr erfolgreiche Kaliber wie Frank Bauer sich hinweg setzen? Globalplayer kümmern sich nicht um Einzelschicksale.

    Irgendwie ist man schon in einer verzwickten Lage – aber was wirklich tun ?

    Der Erfolg sei mit uns und das Wohlwollen der Globalplayer

    Ernest

  29. dreimer says:

    @René: Danke für Ihren Kommentar! In manchen Fällen kann man leider nicht viel machen. Aber die Gegenwehr ist ja schon im Gange, indem wir darüber berichten ;-) .

    @Bernd: Auch Dir danke ich für Deinen Kommentar. Allerdings hat das nichts mit einem Konflikt Amerikaner vs. Europäer zu tun. Frank lebt schließlich in Australien, am anderen Ende der Welt ;-) . Inzwischen würde ich wohl auch dazu übergehen, als Deutscher nur noch deutsche Dienste zu benutzen. In fast allen Bereichen gibt es inzwischen gute deutsche Alternativen. Aber wenn man eine englischsprachige Liste hat, gibt es kaum Alternativen zu den richtig großen Anbietern wie Aweber und Getresponse.

    Eingerenkt ist es im Prinzip schon, wenn auch nicht mit Aweber selbst. Aber zumindest kann Frank seine Liste noch weiterhin anschreiben – jetzt über seinen eigenen dedicated Server und über sein Autoresponderskript, das er selber programmiert hat.

  30. Michael says:

    Aweber stellt sich auf eine Stufe mit Google und paypal. Undurchsichtige Geschäftsbedingungen im Zusammenhang mit Kontensperrungen, ganz nach dem Belieben der allmächtigen Amerikaner. Einspruch ist nur theoretisch möglich. Praktisch ändert sich dadurch nichts. Mir ist es ähnlich gegangen mit Adsense. Plötzlich wurde ich rausgeschmissen, als ich 100 Euro pro Tag erwirtschaftete. Das Konto mit einem hohen Guthaben wurde auch nicht mehr ausgezahlt. Angeblich sollte das Geld den Anzeigenkunden zurückerstattet werden. ich habe mir die Mühe gemacht und 5 von denen angeschrieben, ob sie Geld bei der Adwordskampagne zurückbekommen hätten. Antwort: Nein. War ja zu erwarten. Fazit: Finger weg von den gottgleichen Anbietern wie Aweber. Wenn jemand einen guten Anbieter kennt, möge er ihn hier bitte posten, damit ich mir dort einen Account einrichten kann.

  31. Joachim says:

    Hallo,

    das ist natürlich von seiten AWebers eine Sauerei, das Ding einfach ohne Ankündigung zu schließen. Mit einem guten Kunden sollte man immer zuerst reden, bevor man Sanktionen ergreift.

    Nun ist ViralURL andererseits eine schwierige Angelegenheit: wie ich das verstanden habe, kann jeder, der den entsprechenden Betrag gezahlt hat, eigene Mails an eine Liste versenden. Dass da einige schwarze Schafe bei sind, lässt sich wohl nicht vermeiden.

    Und ich kann bei den Unmengen an Mails, die über ViralURL rausgehauen werden (ich war einige Tage im amerikanischen System angemeldet und habe mich nach einigen Tagen und Dutzenden Mails wieder abgemeldet) verstehen, dass der eine oder andere Abonnent mal entnervt auf “Spam” klickt, auch wenn er sich ordnungsgemäß über Double-Opt-In angemeldet hat. Und AWeber muss natürlich schauen, dass die Anzahl der Spam-Meldungen bei den Mailprovidern, was den eigenen Service angeht, im Rahmen bleiben. Von daher kann ich verstehen, dass AWeber sich angesichts des etwas irrationalen Verhaltens mancher Abonennten was einfallen lassen muss.

    Aber wie gesagt, ohne mit dem Kunden zu sprechen, geht sowas nicht.

    Zum Thema Autoresponder auf eigenem Server:
    Ich würde nur dann ein eigenes Script laufen lassen, wenn ich einen eigenen Server mit eigener IP-Adresse (evtl. mehreren, um mal schnell wechseln zu können) habe und wenn ich jemanden habe, der den Server immer sicher hält, und das kostet. Was ein vernünftiges Autoresponder-Script kostet, weiß ich nicht, aber für 14,95 € ist es eher nicht zu haben. Von daher würde ich einem kleinen Marketer, der eben keinen eigenen Server betreibt (was zu Anfang auch überhaupt nicht notwendig ist), zu einem Autoresponder-Dienst raten.

    Und dann regelmäßig Backups von den Listen machen, inkl. der IP.

    Und da wären wir beim nächsten Thema: Relativ neue Datenschutzbestimmungen in Deutschland untersagen das Abspeichern der IP-Adresse von Webseiten-Besuchern ohne deren Zustimmung. Wie man das mit dem Speichern der IP-Adresse bei einem Autoresponder unter einen Hut bekommt, muss ich mir auch noch genau überlegen.

  32. dreimer says:

    Hallo Martin,

    sorry, aber Dein Post ist völlig daneben. Sowohl vom Tonfall her, als auch vom Inhalt. Zum einen macht Frank nicht einen auf “Super-Internet-Marketer”, sondern er ist schon einer der erfolgreichsten Internet Marketer, die es online gibt.

    Und zum anderen nicht, indem er die Produkte anderer verkauft (hast Du denn inzwischen nicht schon zig Mal gelesen, dass ViralURL.com von ihm ist? Das solltest Du als einer unserer Top-Affiliates eigentlich wissen!), sondern indem er eigene Produkte entwickelt, wo andere diese dann als Affiliates und JV Partner mitvermarkten.

    Zudem HAT er einen eigenen Server. Es ist allerdings wesentlich komfortabler und schneller, einen externen Autoresponderdienst zu benutzen, zumal diese in der Regel auch wesentlich mehr Funktionen bieten. Zudem hat er keine Angst, dass ihm sein Hoster den Account dann sperrt, da er diesen sehr gut kennt und sogar mit ihm befreundet ist.

    Es kann doch wohl kein Fehler sein, sich zunächst für das Altbewährte zu entscheiden, was alle Top-Internet-Marketer benutzen, oder…? Ist doch klar, dass man zuerst das nimmt, was allgemein als das Beste im Business gilt. Skripte auf dem eigenen Server gehören leider nicht dazu, auch wenn die Basisfunktionen darüber ebenfalls abgedeckt werden.

    Deine Antworten waren leider ein wenig am Thema vorbei. Es geht um Willkür großer Anbieter, nicht darum, ob man seine Emails nicht auch mit einem Skript über den eigenen Server verschicken kann. ‘Türlich kann man das, aber muss es deswegen gleich das Sinnvollste/Beste sein? Sein Business ist dadurch übrigens nicht zerstört, sondern er hat ja Backups seiner Liste bekommen…

    Viele Grüße

    Detlev

  33. Robi says:

    Wenn sich das wirklich so zugetragen hat, dann kann man wirklich von einer Zumutung sprechen. Das wäre dann pure Willkür und Arroganz. Da ich aber nicht Aweber benütze kenne ich auch deren AGB nicht. Durch seine vorherrschende Marktstellung kann sich Aweber solche “Mätzchen” offenbar leisten. Schade!

    Grüße

    Robi Lack

  34. dreimer says:

    @Alex Müller: Sorry, aber da muss ich energisch widersprechen. Es mag vielleicht für kleinere Listen unter 1000 Abonnenten noch funktionieren, aber sobald die Liste eine bestimmte Größe erreicht hat, ist eine Lösung auf dem eigenen Server immer schlechter als ein externer Dienst. Und das nicht nur des Whitelistings wegen, damit die Nachrichten besser ankommen. Wenn die Sachen bei denen in den AGB drinstehen, können die alles machen. Aber man hat ja keine Wahl, wenn man den Dienst nutzen will – deren AGB muss man ja vorher akzeptieren.

  35. Armin says:

    Hi,

    sehr interessante Diskussion.

    Aber welche Alternativen als Anbieter seht ihr denn?

  36. Frank says:

    Hallo,
    den Bericht von Frank Bauer habe ich vor ein paar Tagen auf seinem Blog gelesen…das ist schon eine ziemliche Sauerei, wenn das so unvermittelt über einen hereinbricht.
    Aweber ist ja noch dazu auch nicht gerade billig…natürlich bietet Aweber viele interesante Funktionen, aber das ist wie mit Autos, in erster Linie muss es vernünftig fahren…Für mich ist Aweber keine Option.
    Da ich keine Liste von 90.000 Subscribern habe, brauche ich Aweber nicht unbedingt.
    Was ich nicht verstehe, dass er nicht seine eigenen Autoresponder benutzt, das wäre doch die beste Promotion. Ich nutze nämlich das Mailresponder Pro script von Frank Bauer (sowie weitere IM-Scripte von ihm) und bin damit hoch zufrieden. Mehrsprachig und sehr solide…Setzt allerdings auch ein entprechendes Qualitäts-Hosting und ein bischen eigene Arbeit voraus…

  37. Ralf Heiser says:

    Hallo,

    verstehe nicht, warum solche Anbieter nicht im Vorfeld mit dem Kunden in Kontakt treten und um Abstellung innerhalb einer Frist bitten.
    Zum Glück hat er wenigstens die Daten noch bekommen. 90000 sind ja nicht gerade wenig.Frank vertreibt doch auch einen selbstprogrammierten Autoresponder. Aber verständlich, dass er bei dieser Zahl von Abonenten einen spez. Dienst wählt.
    Ich hatte mal eine Kontosperrung bei Paypal, weil zu viel rein kam.Nachdem ich erklärt hatte warum dies so war,war das Konto aber relativ schnell wieder frei.
    Naja,ist zwar sehr ärgerlich für Frank, aber dass Wichtigste hat er ja noch ;-)
    Abhaken,neuen Anbieter suchen und weitermachen…

  38. Olaf says:

    Hallo,

    nun das ist schon keine frechheit mehr was aweber macht sondern kriminell,
    nun ich hatte mal aweber gehabt hatte aber auch nur problemme mit ihnen gehabt, darauf hin habe ich einfach mein konto einfach gelöscht, jetzt habe ich eine eigenes script auf meinem server laufen, so geht man jeden problemmen aus dem weg,
    ich kann es nur raten, wenn möglich alles auf denn eigenen server stellen, und aweber die rote karte zeigen.

    gruss aus finnland

    olaf
    http://www.alexa-rank.org

  39. Olaf says:

    Hallo,

    nun ich finde man sollte aweber die rote karte zeigen, und alle sollten es sich genau ueberlegen ob sie noch weiter aweber benutzen sollten,
    ich mache es schon lange nicht mehr, ich habe auf meinem server ein eigenes script am laufen, so geht man einigen problemmen einfach aus dem weg, ich kann es nur raten es auch zu tun,

    also zeigt aweber die rote karte und schickt sie zum duschen in die hölle,

    gruss aus finnland

    Olaf von alexa-rank.org

  40. dreimer says:

    @Matthias Mann: Ja, bei Google braucht man auch nicht erst versuchen, mit denen zu reden. Wenn die einmal eine Entscheidung getroffen haben, bleiben die stur. Das mit der fehlenden Kundennähe sehe ich auch als die Hauptursache solcher Entscheidungen an.

    Da geht es dann im Endeffekt nur noch um Zahlen und nicht mehr um Menschen. Was Frank’s Liste betrifft, so hatte ich in anderen Kommentaranworten schon geschrieben, dass diese nicht weg ist. Aber so ein plötzlicher Wechsel ist trotzdem keine schöne Sache.

    @Dan: Danke für Deinen Kommentar. Ist ja wirklich ein “Rant” geworden, aber in vielen Teilen durchaus passend. Allerdings glaube ich nicht gleich, dass es zu einem Zusammenbruch der Internet Marketing Szene kommen wird. Ausweichmöglichkeiten gibt es ja immer und wie schon in meinen anderen Kommentaren erwähnt: Man hat inzwischen ganz gute deutsche Alternativen.

    Und ja, wenn die großen Internet Marketer Aweber kaufen würden, würde es bestimmt anders laufen. Wäre eine lustige Sache. Könnte aber zu teuer werden, wenn die 81.000 Kunden haben. Ich glaube, so viel haben selbst die ganzen Top Marketer nicht auf der hohen Kante, da man dann ja mindestens das Einkommen von 3-4 Jahren als Verhandlungssumme hätte… ;-)

    @Ernest: Ja, es ist schwierig zu entscheiden, was man da tun soll, wenn die großen Player mit den “kleinen” Kunden machen, was sie wollen. Man selber kann nicht viel dagegen tun. Mit einem eigenen dedicated Server löst man dies einigermaßen, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Wartung und das, was man für das Whitelisting tun muss, auch viel Zeit und Nerven kosten.

    @Michael: Für fadenscheinige Ausreden scheinen sich alle Großen nicht zu schade zu sein. Und wenn man dann wie Du rausfindet, dass diese Dinge dann auch noch Lügen sind, muss man sich echt fragen, warum sich die Geschädigten nicht einfach mal zusammentun, um gegen solche Praktiken vorzugehen. Und sei es, dass man eine virale Gegenkampagne gegen diese Firma startet über Youtube, Twitter und Facebook. Da kann denen ganz schnell der Wind sehr scharf um die Ohren wehen. Es wehren sich nur zu wenige…

  41. Joachim says:

    @Armin:

    Ein weiterer großer amerikanischer Anbieter ist getresponse.com .

    Ich selber bin zufriedener Nutzer von flatrate-newsletter.de und werde in Kürze einen Erfahrungsbericht mit denen online stellen.

    Viele Grüße
    joachim

  42. Felix says:

    Hallo Detlev,

    vielen Dank für den ausführlichen und sehr hilfreichen Beitrag. Ich werde darauf auf jeden Fall auf meiner Website verlinken. Ich vergleiche ja verschiedene Mailing-Software-Anbieter und da passt so ein Beitrag hervorragend dazu, um sich ein umfassendes Bild machen zu können.

    Da sieht man mal wieder, wie wichtig es ist, sich die Listen regelmäßig abzuspeichern, sonst ist man den Anbietern auf Gedeih und Verderb ausgeliefert…

  43. dreimer says:

    Hi Felix,

    freut mich, dass mein Beitrag hilfreich war ;-) .

    Viele Grüße

    Detlev

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