Die besten Formate für digitale Produkte – Ebook
Eines der weitverbreitesten Formate für digitale Produkte ist das Ebook-Format, das es schon seit ca. 1995 gibt. Dies ist eine Datei, die gewöhnlich als PDF-Datei angeboten wird, oder aber auch als .exe-Datei, die dann aber wiederum nicht von Mac-Benutzern angezeigt werden kann. Deswegen ist es besser, sein Material in PDF umzuwandeln, da Sie dann einen größeren Benutzerkreis ansprechen können.
Das .exe Ebook hat allerdings auch einen Vorteil, da es Inhalte anzeigen kann, die von einer Webseite abgerufen werden können. Also ist es damit möglich, das Ebook upzudaten, ohne in den Quellcode hineingehen zu müssen. Man ändert einfach die HTML-Seite, die in dem Ebook eingebunden ist und schon hat man das Ebook aktualisiert!
Was braucht man, um Dateien in das PDF-Format umzuwandeln?
Zuallererst benötigen Sie einen Texteditor wie MS Word und andere Produkte wie Excel oder Powerpoint, womit Sie die Rohfassung Ihrer Inhalte erstellen. Und diese Rohfassung können Sie mit Adobe Acrobat (die aktuelle Version ist 7.0) in eine PDF-Datei umwandeln. Mit dieser aktuellsten Version können Sie inzwischen sogar Multimedia-Inhalte in eine PDF-Datei einbinden (Klicken Sie auf den Button “Start the tourâ€!). Das Ergebnis kann absolut verblüffend sein. Fragen Sie mich aber noch nicht, wie man die Videos da so hineinbekommt. Ich bin genauso erstaunt wie Sie und muss mich da auch erst noch hineinarbeiten.
Aber die Idee ist genial: Denken Sie nur einmal daran, wie gut diese PDF-Dateien ankommen würden, wenn Sie selbst den Leser Ihrer PDF-Datei in Person begrüßen könnten, ihn durch die Inhalte leiten und das alles mit Bild und TON! Es könnte ein optimales virales Marketinginstrument werden, da die Leser eine solche Datei gerne ihren Freunden und Bekannten zeigen werden, die sich auch für das Thema interessieren. Falls Ihnen die Adobe Acrobat Software noch zu teuer sein sollte, so können Sie zunächst auch kostenlos Dateien in das PDF-Format umwandeln.
Der Verbreitung Ihrer Informationsprodukte steht nichts im Wege, da sich jeder den kostenlosen Reader herunterladen kann.
Womit kann man PDF-Dateien lesen?
Um eine PDF-Datei öffnen und lesen zu können, benötigen Sie den kostenlosen Adobe Acrobat Reader. Sobald dieser auf Ihrem Rechner installiert ist, können Sie durch Doppelklick auf eine PDF-Datei den Lade- und Lesevorgang starten. Wenn Sie einen PDF-Link auf einer Website anklicken, so wird nicht erst der Acrobat Reader extern gestartet, sondern gleich im Browser. Wenn Sie also eine solche Datei speichern wollen, müssen Sie den Link nicht mit der linken Maustaste anklicken, sondern mit der rechten Maustaste (Kontextmenü) und dann “speichern unter†auswählen.
Warum können Ebooks bis zu mehrere hundert Euro kosten?
Bei einem Ebook, ebenso wie bei vielen anderen digitalen Produkten, kommt es nicht auf die Größe der Datei oder die Anzahl der Seiten an, sondern auf die darin enthaltenen Informationen. Diese können so speziell sein, dass diese einen sehr hohen Wert für den Leser besitzen. Denken Sie nur an Informationen im Finanzbereich, wie etwa an der Börse. Ein solcher Report oder aber ein Ebook braucht nicht einmal 100 Seiten zu haben…
Wenn die Informationen dem Leser erklären, wie er durch Daytrading mehrere tausend Euro Gewinn am Tag machen kann, glauben Sie nicht auch, dass diese Informationen den Käufern dann vielleicht €500-1000 wert sein könnten? Gerade die Produkte, die besondere Techniken zum Geld verdienen im Internet näher erläutern, insbesondere im Online Marketing, können sehr gute Preise erzielen. Denn verschenken will man diese “Geheimnisse†ja auch nicht. Da kann man diese vielleicht lieber nur selbst anwenden und weiht halt keine anderen darin ein…
Private Label Rechte an digitalen Produkten
Sie müssen allerdings nicht alle Ebooks selbst erstellen. Man kann sich auch die sogenannten Private Label Rechte an bestimmten Werken sichern und darf dann ein solches Ebook dann komplett unter dem eigenen Namen verkaufen. Es ist also FAST so, als wenn man es selbst geschrieben hätte, mit dem Unterschied, dass man in der Regel nicht der einzige ist, der diese Rechte an dem Inhalt besitzt.
Und bei absoluten Top-Produkten hat man in der Regel eh kaum eine Chance, Private Label Rechte zu bekommen. Das würde sonst sehr, sehr teuer werden. Erst, wenn die Verkäufe an einem solchen Produkt stark zurückgehen, überlegt sich der Autor manchmal die Rechte auch noch zu verkaufen, um sich wieder eine neue Einkommensquelle zu erschließen.


