Bernhard Babbe von Traffic-Basic-Blog.net interviewt Detlev Reimer zum Thema “Vertrieb von Infoprodukten – Internetmarketing”

Name: Detlev Reimer
Alter: 40
Erlernter Beruf: -
Kurz-Vorstellung/Lebenslauf: Ich bin nach dem Gymnasium für 4 Jahre beim Bund gewesen, um mir mein Studium besser finanzieren zu können. Habe dann Geschichte und Anglistik an der Uni Bielefeld studiert – allerdings ohne Abschluss, da ich es nach 7 Semestern abgebrochen habe. Schon während des Studiums nahm ich einige Studentenjobs an und machte mich fast gleichzeitig nebenberuflich u.a. mit Webdesign selbständig.
Jetzige Tätigkeit: Geschätsführer und Admin im Support von ViralURL.de
Firma: http://ViralURL.de/
Position: Geschäftsführer
Standort: Bielefeld
aktuelles Projekt: Das oben genannte Projekt füllt mich voll aus. Aber da ich jetzt Unterstützung im Supportbereich bekommen habe, werde ich demnächst auch wieder über interessante neue Projekte nachdenken können.
Herr Reimer, Sie waren mit Infoprodukten sehr erfolgreich oder sind es immer noch im hart umkämpften US-Markt. Was unterscheidet denn genau den US-Markt vom deutschsprachigen Markt?
Da gibt es mehrere Unterschiede… Zum einen sind die USA uns um Lichtjahre voraus, was die Veröffentlichung von Infoprodukten betrifft (die ersten kommerziellen Ebooks gibt es seit ca. 1996) und zudem werden im englischsprachigen Raum erheblich mehr Nischen abgedeckt. Man kann zu fast jedem Thema, das es gibt, auch Ebooks in englischer Sprache bekommen und kann diese auf speziell dafür erstellten Salesletters kaufen, wo die Vorzüge des speziellen Nischen-Ebooks genauestens erklärt werden.
Hier in Deutschland, sind wir jetzt einigermaßen auf dem richtigen Weg, was das mit der Themenvielfalt betrifft, nicht zuletzt durch komplett deutsche Netzwerke für digitale Produkte wie Digibux.de. Aber verglichen mit Clickbank.com – der größten Plattform der Welt, sind deutsche Produkte da momentan nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Und manchmal gibt es auch folgendes Problem: Das Produkt, das Ebook, ist toll, aber der Verkaufsbrief, wenn man denn von einem solchen reden kann, bringt es nicht rüber, was das Ebook für den Käufer leisten kann. Viele haben auch bei Ebooks noch ein Shopsystem-Denken. Mit anderen Worten: Eine Kurzbeschreibung von ein paar Sätzen sollte wohl reichen, ein Ebook für €27 zu verkaufen.
So weit zur Theorie…
Aus der Praxis weiß ich jedoch, dass es fast genauso schwer ist, ein Ebook für €27 an den Mann oder die Frau zu bringen, wie einen €197 Kurs. Wenn der Informationsgehalt des Verkaufsbriefes nicht stimmt und die Fakten, dass das Ebook beispielsweise ein bestimmtes Problem lösen kann, nicht untermauert werden, dann verkauft man auch nichts oder nur äußerst wenig. Leider haben hierzulande viel zu wenig Leute Erfahrung damit, wie man vernünftige Verkaufsbriefe schreibt und erstellt und dementsprechend sehen viele “Verkaufsbriefe” (die man eigentlich nicht so nennen kann) dann auch aus.
Ein weiterer Unterschied des US-Marktes zum dt. Ebookmarkt ist der, dass die potenziellen Käufer mit dem Begriff “Ebook” schon wesentlich mehr anfangen können, als die meisten bei uns dies können. Ohne eine Erklärung, was ein Ebook überhaupt ist, kommen hier bei uns eigentlich nur die Websites aus, die Informationen zum Thema Internet Marketing verkaufen, da man hier in der Regel die Kenntnis dieses Begriffes voraussetzen kann.
Es ist also im englischsprachigen Raum wesentlich einfacher, einen möglichen Kunden von den Vorteilen einer digitalen Lieferung zu überzeugen, als es das hierzulande ist, insbesondere bei den meisten Nischenthemen, die nicht gerade “Mainstream” sind. Zudem sind die US-Verkaufsbriefe einfach tausendmal besser, so dass sich ganz andere Verkaufszahlen ergeben, die um ein Vielfaches höher sind als bei uns. Aber dies liegt natürlich auch daran, dass man mit englischen Ebooks die ganze Welt ansprechen kann und man mit deutsch doch schnell auch an geographische Grenzen stößt.
Wieso sind Sie eigentlich im US-Markt mit Infoprodukten gestartet und nicht im deutschen Markt?
Das hat damit zu tun, wie ich zum Internet Marketing allgemein gekommen bin. 2001 hatte ich Websites von erfolgreichen Internet Marketern entdeckt, u.a. Corey Rudl, der nur mit digitalen Produkten schon zu dem Zeitpunkt Millionen verdiente (ca. 6 Mio. USD/Jahr um genau zu sein). Und ich selber startete dann erst einmal mit Reseller Produkten, die zu dem Zeitpunkt auch nur im englischsprachigen Raum verfügbar waren und die damals noch wesentlich mehr kosteten, da es viel weniger Konkurrenz gab – zumindest ganz zu Anfang.
Das war also eine optimale Konstellation: Gefragte Produkte verkaufen und wenig Konkurrenz, weil noch nicht so viele Leute die gleichen Produkte verkauften, denn Resell Rights waren damals noch erheblich teuerer und nicht in solchen Massen erhältlich wie heute (Private Label Rechte gab es damals eigentlich so gut wie gar nicht oder wenn, dann waren sie unerschwinglich – ab ca. $20.000,- aufwärts). Zum Vergleich: Ich hatte mir damals die Wiederverkaufsrechte für das Ebook “Great Headlines – Instantly” von Robert D. Boduch gesichert und dafür knapp $500 bezahlt.
Leider stellte sich später heraus, dass er es wohl schon relativ lange vorher auf dem Markt hatte, so dass das Interesse daran fast schon erloschen war, als ich anfing, dieses dann zu vermarkten. Deswegen konnte ich davon auch nicht gerade eine hohe Stückzahl verkaufen, aber es hatte zumindest ausgereicht, um die Kosten einigermaßen wieder einzuspielen.
Einen gut entwickelten deutschen Ebookmarkt und somit Abnehmer für digitale Produkte im Ebookformat gab es so gut wie gar nicht, aber ehrlich gesagt, hatte ich mich zu der Zeit auch nicht so intensiv damit beschäftigt, da mir der weltweite Verkauf von digitalen Produkten viel attraktiver und somit lukrativer erschien.
Dazu muss man allerdings auch sagen, dass in der Anfangszeit der Dollarkurs auch noch wesentlich besser war, als heutzutage. Da war ein Dollar noch ca. €1,20-€1,30 wert. Das Verhältnis hat sich dann in den nachfolgenden Jahren leider Schritt für Schritt umgekehrt, wodurch man dann beim Umtausch ziemlich viel Geld verlor… 30-40% der Einnahmen waren keine Seltenheit…!
Das war dann, Ende 2008, unter anderem, ausschlaggebend dafür, dass ich in den deutschen Markt wechselte, zumal sich auch die Strukturen für den Vertrieb von digitalen Produkten wesentlich verbessert hatten. Internet Marketing war endlich auch in Deutschland richtig angekommen!
Welches Potenzial sehen Sie in der Zukunft im Web 2.0 bzw. im Allgemeinen für den Vertrieb von Infoprodukten im deutschsprachigen Raum?
Ich denke, dass die Bedeutung von Facebook, Xing, Twitter und ähnlichen Diensten beim Aufbau eines Infoprodukt-Businesses nochmal wesentlich größer werden wird, wenn mehr Leute erkannt haben, dass man durch den Aufbau guter Beziehungen zu möglichen Kunden wesentlich mehr verkauft, als man das durch bezahlte “Kaltaquise” wie z.B. bei Google oder anderen Suchmaschinen tun kann. Zudem sind bei der Nutzung von Web 2.0-Diensten nur minimale Investitionskosten nötig, was für viele einen Anreiz darstellen sollte, sich diese mal etwas genauer anzusehen.
Viele MLMer nutzen schon jetzt Facebook und Xing als Hauptquelle für neue, am Thema interessierte Leads. Es bringt nichts, zu versuchen, MLM irgendwelchen Hundezüchtern oder Vogelliebhabern aufschwatzen zu wollen. Meiner Meinung nach muss bereits ein Grundinteresse oder eine Affinität zum Thema vorhanden sein, wenn es etwas bringen soll.
Denn die wenigsten Leute, die der Materie komplett fremd sind, entwickeln so viel Ehrgeiz dann hinterher selber neue Leute zu werben, um ihre eigenen Downlines zu füllen. Genau das Gleiche ist im Internet Marketing bzw. Infoprodukt-Business der Fall. Wenn einer noch überhaupt nichts gemacht hat und komplett bei 0 anfängt, dann wird ihm auch das Web 2.0 nicht viel nützen, da er von dem Ganzen überfordert sein wird. Insofern spielen auch die Targeting-Möglichkeiten über Gruppen und Interessensgebiete in den Web 2.0-Communities eine große Rolle.
Denn dann würde ich natürlich nach Leuten schauen, die ein Interesse am Internet / internet Marketing oder zumindest an der Erstellung von Websites haben, damit man erst einmal eine gemeinsame Grundlage hat. Langfristig gesehen, werden die Social Communities Google & Co den Rang ablaufen. Facebook und Twitter haben schon jetzt viel mehr Traffic als Google. Rechnet man dann noch die ganzen anderen Netzwerke mit hinein und die, die vielleicht noch in den nächsten Jahren kommen werden, dann denke ich, dass im Web 2.0 die größte Trafficquelle verborgen liegt.
Wieso ist der US-Markt dem deutschsprachigen Markt im Internetmarketing um Jahre voraus?
Das klang schon ein wenig in meiner Antwort zur vorletzten Frage ein wenig an, als es um meine Entscheidung ging, im US-Markt zu starten. Der US-Markt ist uns deshalb um Jahre voraus, weil dort eigentlich alles seinen Ursprung im Direktmarketing hatte, dann auf das Internet übertragen wurde und dann Jahre später so nach und nach zu uns rübergeschwappt ist. Die ersten Infoprodukte wurden damals noch per Fax oder Direktwerbung in der Post verkauft. Denn das Internet stand für die kommerzielle Nutzung noch komplett in den Kinderschuhen.
Nochmal zu dem Zeitraum: Verkauf erster Ebooks in den USA so um 1996 herum – da war hierzulande noch gar nicht an so etwas zu denken. Man hatte bei uns das Internet gerade erst privat für sich entdeckt, aber es war teilweise noch sehr teuer und deswegen war es noch nicht so stark verbreitet wie heutzutage mit DSL und den ganzen Flatrates. Als ich das erste Mal ins Internet ging, da gab es noch Modems mit 2.400 Baud (und man hat noch nach Minuten abgerechnet). Das ist, im Vergleich zu heute, eine Schneckengeschwindigkeit.
Zudem waren auch die ganzen Bezahlsysteme (Paypal, 2Checkout, CCBill sowie Merchant Accounts) und auch die Autoresponder (Aweber) hautptsächlich in den USA entwickelt worden. Der deutsche Ableger von Paypal beispielsweise, kam erst ca. 6 Jahre nach dem Original raus… Alleine das zeigt schon, warum wir noch hinterherhinken. Weil auch bei uns erst die Grundlagen geschaffen werden mussten.
Jetzt gibt es zum Glück inzwischen auch viele eigene, auf den deutschen Markt spezialisierte Bezahlsysteme wie Micropayment, dt. Paypal, Clickbank auf Deutsch, Shareit auf Deutsch und noch einige andere Anbieter, die ich hier nicht alle aufzählen will. Jetzt ist wirklich der ideale Zeitpunkt ein deutschsprachiges Online Business zu starten. Dabei ist es egal, ob man Infoprodukte verkauft oder wie ich jetzt mit meinen Kollegen Colin Klinkert und Frank Bauer, eine Online-Dienstleistung über eine Software/ein Skript.
Wieso sind Splittests so wichtig auf einer Verkaufs- oder Leadseite?
Splittests sind deshalb wichtig, weil man sonst eventuell eine sehr verkaufsschwache Seite online hat, die nur einen kleinen Teil von dem einnimmt, was möglich wäre, wenn man die Seite optimiert hätte. Dazu muss man genau wissen, welche Headline die besten Konversionen bringt, welche Preise den maximalen Gewinn bringen und welche anderen Faktoren ebenfalls für bessere Konversionsraten sorgen (wie Testimonials, Beschriftungen auf den Checkout-Buttons, Inhalt des Verkaufsbriefes und wie der Kunde auf das Problem aufmerksam gemacht wird, das vom angebotenen Produkt gelöst werden kann etc.).
Wenn man diese Sachen nicht testet, dann könnten die Verkaufszahlen weit hinter dem hinterherhinken, was möglich wäre.
Sie haben im deutschsprachigem Raum ein so ziemlich einzigartiges hochwertiges Produkt mit PLR Ebooks. Wieso sind Sie hier noch konkurrenzlos?
Naja, ganz konkurrenzlos bin ich mit meinen PLR Ebooks nicht mehr… Wenn man mit etwas Erfolg hat, dauert es nicht lange, bis das Konzept kopiert wird. Das war auch hier der Fall.
Allerdings hat keine der Kopien die Qualität meiner Produkte und Verkaufsseiten erreicht, die wirklich tage- und wochenlanger Arbeit bedurften. Zudem habe ich noch keinen anderen Anbieter gesehen, der zusätzlich auch noch die komplette Autoresponderserie sowie einen Gratis-Report für den Listenaufbau mit dazu packt.
Das ist auf jeden Fall immer noch einmalig, obwohl eigentlich jeder gute Internet Marketer wissen sollte, dass der Aufbau einer Liste das A und O in einem Online-Business ist.
Was ist der größte Fehler beim Vertrieb von digitalen Infoprodukten, den man machen kann?
Meiner Meinung liegt der größte Fehler darin, dass viele sich bei den eigentlichen Verkaufsseiten keine Mühe machen und zudem keine Liste aufbauen – bei den meisten Seiten gibt es keinen Mechanismus, um die Besucher zu einem Optin zu bewegen und die Texte sind oft einfach nur grausam…
Da wird einfach mal etwas “hingeklatscht”, in der Hoffnung, es wird schon zu einem Verkauf reichen. Das ist wirklich sehr selten der Fall, dass ein paar aneinandergereihte Sätze, wie ich es schon häufig bei dt. Ebooks gesehen habe, ausreichen, um dem potenziellen Käufer genügend Informationen zu dem Produkt zu geben, damit sich dieser für einen Kauf entscheidet.
Und dazu gehört auch, dass man Testimonials, also Kundenmeinungen veröffentlicht, damit man wirklich weiß, ob das, was vom Verkäufer beschrieben wird, auch funktioniert. Je mehr solcher Testimonials zu dem Produkt zu finden sind, desto besser werden auch die Konversionen (von Besucher zu Käufer oder zu Abonnent) werden.
Der häufigste Fehler ist wohl der, dass die Webmaster zig Ebooks in einen “Shop” reinpacken und dann nur allgemein den Shop oder “Ebooks” bewerben, in der Hoffnung, dass für die Besucher schon “was Passendes” dabei sein wird. Das ist natürlich dann keine zielgerichtete Werbung mehr. Denn, wenn ich ein Nichtraucher-Ebook verkaufen will, dann benötige ich eine passende Landingpage, eine Verkaufsseite nur zu dem Thema und keine Übersichtsseite mit 250 verschiedenen Ebookthemen. Das schreckt ab.
Genauso benötigt man dann Leute, die sich für genau die angebotenen Themen interessieren. Da muss alles zusammen passen, sonst bekommt man keine Verkäufe zustande.
Was unterscheidet einen erfolgreichen Internetmarketer von einem erfolglosen Internetmarketer?
Ein erfolgreicher Internetmarketer macht sich Gedanken darüber, wie er seinen Kunden und Abonnenten am besten helfen kann und was diese benötigen, um selbst erfolgreich zu werden. Nur so WIRD er überhaupt zu einem erfolgreichen Internetmarketer. Zum anderen ist die Planung entscheidend: Er plant er viel mehr im Voraus und macht sich Gedanken darüber, welche Produkte er als nächstes rausbringen könnte und was dazu notwendig ist.
Ein erfolgloser Internetmarketer kümmert sich relativ wenig darum, WAS er verkauft. Es geht ihm mehr darum, dass es Geld einbringt, auch wenn das Produkt nicht immer zum Vorteil des Kunden ist. Zudem sind diese meist nicht sehr innovativ und kopieren nur das, was andere bereits machen. Es fehlt bei diesen meist der Wille oder das Wissen wirklich innovativ zu werden.
Nun kommen wir zu ViralURL. Sie sind Mitbegründer von ViralURL, aber was unterscheidet ViralURL von der eigenen E-Mail-Liste?
ViralURL bietet dem Nutzer (der ein Gold-Upgrade gemacht hat) natürlich noch nicht die Möglichkeit, die Member Base zu jeder Zeit anschreiben zu können, wie das bei einer eigenen Mailingliste der Fall wäre. Wir müssen die Anzahl der Newsletter beschränken – alleine schon, um zu verhindern, dass einige jeden Tag das Gleiche mehrmals rausschicken und unser System dann einen spammigen Charakter erhalten würde.
Es ist also momentan so, dass man als Gold-Mitglied die ViralURL-Mitglieder nur alle 3 Tage anschreiben kann. Allerdings gibt es für die Gratis-Mitglieder auch die Möglichkeit von Upgrades, um keine Emails empfangen zu müssen. Die Prozentzahl der Leute, die ein Upgrade machen, nur um keine Emails zu empfangen, liegt noch unter 2%. Also können die meisten auch gut mit den Emails leben (so bis max. 25 am Tag, also nicht hunderte wie bei einer Safelist).
Wir haben sogar schon Feedback bekommen, dass einige die Emails ganz gerne lesen, weil immer mal was Gutes und Interessantes dabei ist, das man sich näher anschauen möchte. Und natürlich baut man bei ViralURL nicht eine solch intensive Beziehung mit dem Einzelnen auf, wie das bei einer eigenen Liste der Fall wäre.
Wird für angehende Internetmarketer in der Zukunft ViralURL interessanter, als sich erst eine eigene E-Mail-Liste aufzubauen?
ViralURL wird wohl nie die eigene Liste komplett ersetzen können, da man sich die Aufmerksamkeit der Leser mit vielen anderen Nutzern des Systems, den Gold- oder Elitemitgliedern teilen muss. Insofern muss man auch sehen, dass man abwechslungsreiche Emails erstellt, die interessante Betreffzeilen haben, damit diese auch geöffnet werden. Man hat keinen Vertrauensbonus, wie das der Fall wäre, wenn man seine eigene Liste anschreibt, denen man schon seit Monaten oder Jahren gute Informationen zukommen lässt.
Es ist eher als Ergänzung gedacht, worüber man eigene Abonnenten gewinnen kann und ja, natürlich auch, worüber man direkte Sales machen kann, wenn man ein Produkt bewirbt, dass für die Masse der Leser interessant wäre. Das sind nicht nur Produkte zum Thema Geld verdienen im Internet, sondern auch Themen, die für eine sehr große Masse interessant sein könnten, wie Fitness/Abnehmen oder auch Liebe/Dating/Scheidung etc. – die Themen müssen massenkompatibel sein.
Was sich bei uns nicht ganz so gut vermarkten lässt, sind Nischenthemen, die einfach zu ausgefallen sind, z.B. “Origami für Fortgeschrittene” oder “Auswandern nach Chile”. Diese Themen sind einfach zu speziell, um damit hohe Verkaufszahlen zu erreichen, was aber nicht heißen soll, dass man 0 Verkäufe hätte – Zufallstreffer gibt es immer wieder.
Nun Sie haben ja fast alles erreicht im Internetmarketing. Nun verraten Sie uns doch noch einmal, welche Ziele Sie noch verfolgen?
“Fast alles” ist vielleicht etwas übertrieben, aber ich habe immer gut davon leben können und das jetzt schon über 7,5 Jahre in Vollzeit. Das ist schon etwas, worauf ich stolz sein kann. Was mir in meiner “Sammlung” noch fehlt, wäre auch mal ein so großer Zahltag wie John Reese ihn bei seinem Million Dollar Day im August 2004 hatte.
Ganz so groß muss es noch nicht einmal sein – für deutsche Verhältnisse wäre auch ein Zehntel davon ein Riesenerfolg. Das kann man natürlich nur mit einem super Produkt schaffen. Bei ViralURL hatten wir ja keinen Riesenlaunch gemacht, sondern hatten einige ausgewählte Partner, die auch nicht alle am gleichen Tag gemailt haben, insofern hatte es sich da etwas mehr verteilt, was die Einnahmen betrifft, obwohl die auch schon sehr gut waren mit rund €12.000 nach 72 Stunden.
Ansonsten will ich auch noch sehen, dass ich so gut wie alle Aufgaben, die bei mir so anfallen, irgendwie outsourcen kann, denn bei einer “4-hour work week”, wie von Tim Ferris so treffend beschrieben, bin ich noch lange nicht. Aber es geht so langsam aber sicher in die richtige Richtung. Man macht dieses Business ja nicht, um mehr zu arbeiten, als wenn man iregndwo angestellt wäre, sondern im Gegenteil, man tut dies, damit man irgendwann gar nicht mehr selbst arbeiten muss und trotzdem weiterhin gute Einnahmen hat…
Nun doch noch eine Frage, die ich einfach stellen muss. Was sagen Sie zu Mario Schneider, der wohl jüngste und erfolgreichste Internetmarketer Deutschlands?
Ist ein netter Typ, der Mario (den ich übrigens in Stuttgart auch noch persönlich kennengelernt habe…). Ich wünschte, ich hätte in dem Alter schon die Möglichkeiten zur Verfügung gehabt, die das Internet einem heute bietet. Als so junger Mensch eröffnet einem solch ein Einkommen über das Internet noch viel mehr Möglichkeiten, da man sich so vielleicht nicht einmal um eine Ausbildung kümmern muss und gleich mit dem Geld verdienen beginnen kann. Ich werde Mario und viele andere Internet Marketer am 15. Mai in Stuttgart treffen, bei Heiko Häusler’s Internet Marketing Kongress, den ich schon gebucht habe.
Vielen Dank, das Sie sich die Zeit genommen haben für dieses Interview!
Als Dank für Ihr Mitwirken erlaubt babbe-geld-im-internet.info für Ihr aktuelles Projekt Werbung zu machen. Los geht’s, schreiben Sie doch bitte einen kleinen Artikel dazu.
Ich will keinen langen Artikel mehr dazu schreiben, da es ja auch schon in den Fragen bzw. Antworten angeklungen ist: Mein Hauptprojekt (erfolgreichstes Projekt, das ich je gestartet habe, mit ca. €40.000 Umsatz in 2 Monaten…) ist http://viralurl.de/ und bietet Webmastern und Affiliates eine ideale Werbeplattform, um auf möglichst einfache Weise hohe Umsätze zu generieren.
Zur Verfügung stehen dafür: Banneranzeigen im Memberbereich, Viralbar-Textanzeigen auf anderen Websites der User und Emailwerbung an bis zu 30.000 Leute im Monat. Manche sind erst seit März dabei und kratzen schon an €1000 Profit-Marke…
Das war’s soweit von mir. Ich hoffe, ich konnte einige informative Denkanstöße für Deine Leser liefern und würde mich freuen, viele davon auf ViralURL.de wieder zu sehen
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